Private Equity

Luxemburg

Luxemburg bietet eine Plattform für Dienstleistungen und Strukturierungsmöglichkeiten für die Private-Equity-Branche. Die Produkte umfassen wettbewerbsfähige Strukturen für den Aufbau von Private-Equity-Fonds wie die Investitionsgesellschaft in Risikokapital (SICAR), den reservierten alternativen Investmentfonds (RAIF) und den spezialisierten Investmentfonds (SIF). Luxemburg hat sich damit als bevorzugter Standort für die Strukturierung von Private-Equity-Übernahmen und -Finanzierungen etabliert.

Zusätzlich zu diesen regulierten Luxemburger Fondsvehikeln hat Luxemburg seinen Marktanteil in Private-Equity-Fonds dank seiner nicht regulierten Zweckgesellschaften (wie etwa die Finanzbeteiligungsgesellschaft SOPARFI), die sowohl für Private-Equity-Übernahmen als auch für Finanzierungen verwendet werden, ausgebaut. Eine SOPARFI dient in der Regel zum Halten und Finanzieren von Private-Equity-Beteiligungen. Sie kann somit gleichermaßen als Vehikel für eine Zweckgesellschaft, ein Joint Venture oder, seltener, einen Private-Equity-Fonds verwendet werden.

Einen Überblick über die verschiedenen verfügbaren Strukturen erhalten Sie in der Broschüre „ Luxemburg Private Equity Investment Vehicles“ der ALFI oder der LPEA.

 

Irland

Infolge der Umsetzung der AIFM-Richtlinie hat Irland die Gelegenheit wahrgenommen, bestimmte nationale Regelungen mit AIFMD-Richtlinie zu konsolidieren bzw. zu streichen. Dies hat zu erheblichen Verbesserungen und erhöhter Akzeptanz der Private-Equity-und Immobilienfonds, die als QIAIFs strukturiert sind, geführt.

Der QIAIF bietet PE-Managern eine mögliche Lösung für das Problem der Mittelbeschaffung innerhalb Europas. Der irische QIAIF profitiert schon seit Juli 2013 vom AIFMD-Vertriebspass und kann daher seine Anteile vergleichsweise einfach und kostengünstig professionellen Anlegern in ganz Europa anbieten.

Bei der Rechtsform des irischen QIAIF gibt es mehrere Möglichkeiten: Investment Company, Unit Trust, Common Contractual Fund, Investment Partnership oder „Irish Collective Asset-Management Vehicle“ (ICAV) – Irlands neueste Anlagerechtsform, bei der optional festgelegt werden kann, dass sie für US-Steuerzwecke als „Partnership“ behandelt wird. Sie kann außerdem entweder mit einem externen Alternative Investment Fund Manager („AIFM“) oder als intern gemanagter alternativer Investmentfonds gegründet werden, wobei der Fonds sowohl als Manager als auch als Fonds fungiert und dadurch der größte Teil der regulatorischen Verpflichtungen auf den Fonds und nicht auf den PE-Manager übertragen wird. Die selbstverwaltete Struktur ermöglicht auch Managern von außerhalb der EU den Zugriff auf den AIFMD-Pass, was ansonsten nicht möglich wäre. 

Quelle: www.alfi.lu and
 www.irishfunds.ie

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